Stirnstraffung

Die Stirnstraffung wird gelegentlich auch als oberes Facelift bezeichnet, da hierbei neben der Stirn- auch die Schläfenregion gestrafft wird. Sie wird dann durchgeführt, wenn es im Laufe der Zeit zu einem Absinken der Augenbrauen gekommen ist. Hierdurch werden zusätzlich bestehende Schlupflider verstärkt und der Gesichtsausdruck wirkt müde, verschlossen und gelegentlich auch grimmig. Ursache für den Tiefstand der Augenbrauen ist ein Elastizitätsverlust der Haut und ein Absinken der Weichteile an Stirn und Schläfe, wie es auch in den restlichen Arealen des Gesichtes geschieht.

Die Stirnstraffung wird mit einer endoskopischen Operationstechnik als "Schlüsselloch-Chirurgie" durchgeführt. Über drei kleine, unauffällige Schnitte im Bereich der Stirnhaargrenze und mit Hilfe eines Endoskops lässt sich die Stirnhaut schonend straffen und die Augenbrauen auf die gewünschte Position anheben.

Der weiche Kopfverband wird vor der Entlassung gewechselt. Schwellungen und Blutergüsse klingen innerhalb der ersten zwei Wochen wieder ab.

Stirnstraffung

OP-Dauer:1 - 1,5 Stunden
Anästhesie:Vollnarkose
Klinikaufenthalt:ca. 2 Nächte
Gesellschaftsfähig:nach ca. 2 Wochen
Sport:nach 4 Wochen

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