Gesichtsstraffung

Einige der sichtbarsten Zeichen des Alterungsprozesses erscheinen im Gesicht: Die Haut verliert ihre Elastizität, die Hautfalten mehren sich, die mimische Muskulatur erschlafft und Haut- und Fettpartien sinken nach unten. Das Gesicht wirkt erschöpft und müde, manchmal sogar traurig. Auch wenn diese Veränderungen langsam entstehen, kann irgendwann das Gefühl entstehen, dass das äußere mit dem inneren Erscheinungsbild nicht mehr harmoniert. Die Motivation für eine Gesichtsstraffung sind vielfältig, doch oft fühlt man sich im Inneren viel jünger und man hat den Wunsch wieder attraktiver, frischer und erholter auszusehen.

Im Laufe meiner Tätigkeit als Plastischer Chirurg habe ich, ausgehend von der klassischen Gesichtshautstraffung, viele neue Operationstechniken miterlebt. Dabei geht der Trend heute weg von der alleinigen Gesichtshautstraffung und hin zu einer Straffung in mehreren Gewebeschichten mit Korrektur der Volumenverschiebungen des Gesichtes. Unabhängig von der Operationstechnik bleibt für mich aber das Behandlungsziel gleich: Die Wiederherstellung eines natürlichen, harmonischen und frischen Aussehens ohne das Antlitz meiner PatientInnen zu entfremden.

SMAS (Superficial-Musculo-Aponeurotic-System) Facelift Bei stärkerer Faltenbildung im Wangenbereich und einem Hautüberschuss am Unterkiefer (Hamsterbacken) bzw. am Hals muss die Haut zusammen mit dem bindegewebigen Gerüst des Gesichtes (SMAS) bis zum Hals gelöst und gestrafft werden. Die erforderlichen Hautschnitte beginnen im haartragenden Schläfenbereich, umfahren das Ohr und laufen im haartragenden Nackenbereich aus. Durch diese verdeckte Schnittführung und einer kosmetischen Nahttechnik sind bei normaler Narbenbildung die Narben nach kurzer Zeit kaum mehr sichtbar. Um ein harmonisches Gesamtbild zu erreichen ist es sinnvoll, diesen Eingriff mit einem endoskopischen Stirnlift zu kombinieren. Mit dieser "Schlüsselloch-Chirurgie" wird über drei kleine Schnitte im Bereich der Stirnhaargrenze und mit Hilfe eines Endoskops die Stirnhaut gestrafft und die Augenbrauen angehoben.

Für eine frühpostoperative Beobachtung und zwecks konsequenter Schonung der PatientInnen werden ca. zwei Nächte stationär eingeplant. Der weiche Kopfverband wird vor der Entlassung gewechselt. Die meisten Schwellungen und Blutergüsse klingen innerhalb der ersten zwei Wochen wieder ab. Je nach Ausmaß des Faceliftings besteht nach zwei bis drei Wochen Gesellschaftsfähigkeit.

Gesichtsstraffung

OP-Dauer:3-5 Stunden
Anästhesie:Vollnarkose
Klinikaufenthalt:ca. 2 Nächte
Gesellschaftsfähig:nach ca. 2-3 Wochen
Sport:nach 4 Wochen

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