Gesäßstraffung

Nach einer starken Gewichtsreduktion oder bei zunehmendem Elastizitätsverlust des Bindegewebes im Alter kann es zu einem schlaffen Herabhängen der Haut am Gesäß mit Verstreichen der Gesäßkontur kommen. Dieser Befund tritt häufig in Kombination mit anderen Körperarealen, wie z. B. den Oberschenkeln, auf.

Eine Gesäßstraffung wird in Vollnarkose durchgeführt. Über einen Schnitt in der Gefäßfalte kann die überschüssige Haut entfernt und dadurch die Gefäßfalte neu definiert werden. Dabei wird eine stärkere Konturierung vom Übergang Oberschenkel zu Gesäß geschaffen. Ist am Gesäß noch genügend Unterhautfettgewebe vorhanden, kann dies mit Stütznähten in eine vollere Gesäßform gebracht werden. Für einen harmonischen Übergang der Körperproportionen wird gelegentlich zusätzlich eine Fettabsaugung (Liposuction) durchgeführt. Direkt nach der Operation wird eine Kompressionsmiederhose für acht Wochen angelegt.

Gesäßstraffung

OP-Dauer:ca. 2 Stunden
Anästhesie:Vollnarkose
Klinikaufenthalt:2 - 3 Nächte
Gesellschaftsfähig:nach ca. 3 Wochen
Sport:nach ca. 8 Wochen

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